Texel – die Insel

plattegrond_texel_webRein geographisch betrachtet gehört die Insel Texel zur Kette der westfriesischen Inseln, welche sich wie eine Perlenschnur entlang der Küsten Frieslands und Nordhollands ziehen; politisch betrachtet gehören Insel und die auf ihr liegende Gemeinde, welche denselben Namen trägt, zur niederländischen Provinz Noord-Holland.

Sowohl durch die besondere Lage als westlichstes Eiland der Inselkette, als auch durch die nahezu gigantisch wirkenden Ausmaße (in direkten Vergleich mit den anderen „Kettengliedern“ der niederländischen Nordseeinseln) fällt die knapp 17.000 Hektar große Wattenmeerinsel dem Betrachter regionaler Landkarten direkt ins Auge.

Nur wenige Seemeilen (und eine kurze Fährüberfahrt) von der nordholländischen Küste entfernt, findet der geneigte Besucher eine unglaublich vielfältige Landschaft voller Naturschönheiten vor.

Die fast 30 km lange westliche Küstenlinie der Insel ist geprägt von einem ständigen Kontakt zur offenen Nordsee und wird von einem nahezu ununterbrochenen, teilweise recht breiten Sandstrand gesäumt.

TesoAn vielen der durchnummerierten Strandabschnitte befinden sich Strandpavillons, mit einem breiten Angebot zur Stillung kleiner und großer Bedürfnisse, sowie jeweils eine kleine Abordnung an Rettungsschwimmern, welche Leib und Leben der Badegäste bewacht.

An den belebteren Stränden finden Urlauber, denen etwas mehr nach „Action“ ist, (saisonbedingt) auch sicherlich Möglichkeiten zum Windsurfen oder Strandsegeln unter fachkundiger Anleitung.

Die, dem Land zugewandte Ostküste hingegen, unscheinbarer und zumeist mit langen und hohen Deichen bebaut, grenzt direkt an eine ruhigere See, nämlich an das UNESCO „Weltnaturerbe“ Wattenmeer.

Leuchtturm_2Doch Texel besteht aus noch viel mehr als zwei ausladenden Küstenstreifen; denn auch das Binnenland hat Urlaubern jedweder Interessensgruppe einiges an Highlights zu bieten:

In einer Vielzahl von Naturschutzgebieten lässt sich die einheimische Flora und Fauna in teilweise sehr ursprünglicher Form bewundern und beobachten; dort leben nämlich nicht nur die texel-typischen Schafe und ihre Lämmer auf ihren Weidegründen, auch in den Heiden, Dünen und Waldgebieten wimmelt es von anderen, unscheinbareren einheimischen Tierarten. Gesondert zu erwähnen ist an dieser Stelle noch die texel’sche Vogelwelt, jene zählt, mit ihrer Vielzahl von unterschiedlichsten Zugvögeln, mit zu den artenreichsten Gebieten der Welt.

Die unternehmungslustigen Wanderer und Radfahrer werden auf einer Vielzahl von gutausgebauten und markierten Wegen, so sie denn wollen, nicht nur von einem kleinen, malerischen DorfDuenen zum nächsten, sondern auch einmal rund um die gesamte Insel geführt.
Denn, so vielfältig wie Natur und Landschaften, so vielfältig sind auch die kleinen und großen Orte der Insel;

so reicht hier das Spektrum beispielsweise vom romantischen, verschlafen wirkenden kleinen Örtchen De Waal mit seinen historischen Backsteingebäuden, über Den Burg, den fast schon großstädtisch anmutenden Verwaltungssitz der texel‘er Gemeinde, bis nach De Koog, welches mit seiner langen Flaniermeile und einer Vielzahl an Geschäften und Restaurants fast schon vor jugendlichen Energien überzufließen scheint.